Newslettermarketing

1. Newslettermarketing – Vor- und Nachteile

Gibt es Unternehmen, die nicht danach bestrebt sind, bestehende und neue, potentielle Kunden regelmässig zu erreichen und über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu informieren? Mit Ausnahme von Monopolgesellschaften kenne ich wohl kein solches Unternehmen. Dies ist die zentrale Aufgabe jeder Werbe- und Marketingabteilung oder einer dafür zuständigen Person in einem Kleinunternehmen.

news_2Wir unterscheiden bei den verschiedenen Marketingmassnahmen zwischen solchen, die aktiv auf den potentiellen Kunden zugehen und solche, bei denen der Interessent selbst aktiv werden muss. Wenn Sie Aussendienstmitarbeiter beschäftigen, so gehen diese aktiv auf die Kunden zu und informieren diese über Ihre Produkte und Dienstleistungen. Eine Anzeige in einer Fachzeitschrift ist ein Mittelding – der potentielle Kunde muss diese Zeitschrift kaufen, auf die Anzeige aufmerksam werden und sich dann noch dafür interessieren.

Newslettermarketing ist ein hervorragendes Mittel, aktiv auf den Kunden zuzugehen. Und ein kostengünstiges dazu. Sie als Unternehmer entscheiden, wann Sie informieren möchten. Der potentielle Kunde bekommt eine E-Mail in sein Postfach und kann es dann lesen, wann er Zeit hat. Er muss insofern nicht aktiv werden, Ihre Website besuchen und den Bereich “Neuigkeiten” suchen um zu lesen, was es Neues gibt.

Der Nachteil des Newslettermarketing ist, dass Sie aktiv werden müssen um eine Liste von Empfängern aufzubauen, die Sie regelmässig mit Ihren Neuigkeiten beglücken dürfen. Nun, auch dafür gibt es Lösungen, die wir Ihnen hier vorstellen wollen.

2. Wie baue ich eine Liste von Newsletterempfängern auf

2.1. Registrierung auf der Website

Die wohl häufigste Variante, Newsletterempfänger in die Versandliste aufzunehmen, ist ein Formular auf der Website, in welches sich der Interessent eintragen kann. Dafür gibt es das  sogenannte Double-Opt-In-Verfahren, das in vielen Ländern vorgeschrieben ist und wie folgt funktioniert: der Interessent trägt seine E-Mailadresse und seinen Namen (eventuell noch weitere Details) auf einem Formular auf der Website ein. Danach bekommt er an die von ihm angegebene E-Mailadresse einen Aktivierungslink. Erst wenn er diesen bestätigt hat, landet er bei den aktiven Empfängern.

Wichtig ist, dass beim Einbau eines solchen Formulars auf der Website gut erkennbar ist, welche Vorteile der Interessent hat, wenn er sich einträgt.

2.2. Schriftliche Bestätigung – nicht elektronische Variante

Viele, die im Internet über Newslettermarketing schreiben, vergessen oft den konventionellen Weg: ein Interessent kann nämlich auch schriftlich das Einverständnis geben, dass er über Neuigkeiten informiert werden will. Natürlich macht es keinen Sinn, Briefe zu versenden und um Rücksendung mit einer schriftlichen Bestätigung zu bitten. Aber was halten Sie von folgenden Ideen?

  • Sie legen an dem Ort, an dem Sie direkten Kundenkontakt haben (Ladengeschäft, Rezeption, Messe, Veranstaltung, etc.) Flyer aus, auf denen der Interessent seine E-Mailadresse eintragen kann und damit sein Einverständnis zum Zusenden eines Newsletters gibt.
  • Müssen sich Kunden, Gäste, Patienten, etc. bei Ihnen in irgendeiner Form registrieren? Dann ist es angebracht, dieses Formular entsprechend zu ergänzen und nach der E-Mailadresse für den Versand des Newsletters zu fragen.

2.3. Registrierung über Gewinnspiele, Wettbewerbe, etc. – online und offline

Um schnell und einfach an potentielle Empfänger zu kommen sind Gewinnspiele, Wettbewerbe und ähnliches ein probates Mittel. Der Teilnehmer sollte die Möglichkeit bekommen, sich gleichzeitig für den Newsletter einzuschreiben.

3. Ist mein Newsletter erfolgreich?

news_1Ob Ihr Newsletter erfolgreich ist oder nicht sollten Sie zwingend wissen. Wenn er es nicht ist, dann wird er im besten Fall einfach nicht gelesen, im schlimmsten Fall ist der Empfänger verärgert.

Um sicherzustellen, dass Ihr Newsletter erfolgreich ist, geht es zuerst einmal um die drei wichtigsten Dinge:

  1. Inhalte
  2. Inhalte
  3. Inhalte

Ist der Newsletter interessant? Interesse können Sie nur mit Inhalten wecken. Und diese sollten entsprechend aufbereitet und ggfs. auch mit Bildern untermalt werden.

Inhalte sind natürlich sehr subjektiv. Um zu messen, welche Inhalte besonders interessieren, benötigen Sie ein Newslettertool, das Ihnen sagen kann, welche Teile eines Newsletter besonders interessant waren. Sie müssen sich also informieren können, wie viele Menschen den Newsletter gelesen haben und welchen Link in einem Newsletter angeklickt haben. (und ja, Links im Newsletter auf Ihre Website zu den jeweiligen Angeboten oder Dienstleistungen sind von zentraler Bedeutung!).

news_crmWir stellen übrigens in unserem Onlineservice CRM easy genau ein solches Newslettertool zur Verfügung.

Ohne eine solche Erfolgskontrolle werden Sie nie wissen, ob Sie Ihre Kunden befriedigen oder verärgern.

Wie gefällt Ihnen dieser Beitrag? Möchten Sie mehr über Newslettermarketing erfahren? Wenn ja, dann schreiben Sie uns doch kurz Ihre Fragen, Ideen und Wünsche. Wir würden uns sehr darüber freuen und können in einem weiteren Blogeintrag Ihre Fragen aufgreifen, damit alle davon profitieren.

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